Damen 60 - Saison 2018

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Damen 60 Regionalligateam 2018

Hinten vlnr: Angela Lehmann, Irmgard Bauer, Hilde Fischer, Hanna Franke, Helma Rotter

Vorne vlnr: Rosi Weber, Erika Angeli, Renate Mau

 

Alle weiteren Infos zu neuen Spielsaison 2018 hier!


7.Spieltag: TC Schießgraben Augsburg

Großartig - Klassenerhalt gesichert

Bild vergrößernSo sehen Sieger aus, la,la, la, la, la

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Die Damen 60 des TC Sonthofen beendeten ihre erfolgreiche Saison mit einem Sieg beim TC Schießgraben Augsburg und sicherten sich endgültig den Klassenerhalt in der Regionalliga SÜD/OST. Eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft (alles Frauen, also kein Wunder), erinnert man sich doch noch an die leisen Zweifel und  Bedenken vor und zu Beginn der Saison, ob man denn mit den starken Münchner Klubs, mit Bayreuth und Augsburg auch mithalten könne. (Mein Gott was haben die Damen da für gute LKs)  Ja, die Sonthofener Damen konnten und wollten nicht nur mithalten, sondern auch gut mitspielen und punkten. Ihre erkennbare Stärke ist ihre Ausgeglichenheit, ihr Kampfgeist und ihr gelassener Siegeswille (auch als „sportlicher“ Ehrgeiz bekannt). Mit diesen Attributen im Gepäck fuhr mal zum Finale zum TC Schießgraben Augsburg, nicht um sich „erschießen“ zu lassen, sondern um auch letzte Zweifel am „Nichtabstieg“ endgültig zu beseitigen.

 

Erstes Einzel

            Angela Lehmann kam wieder die unangenehme Aufgabe zu, sich mit der stärksten und erfolgreichsten Spielerin der Gegnerinnen, nämlich mit Doris Fehr auseinanderzusetzen. Diese gewann zwar den ersten Satz mit 6:0. Das klare Ergebnis täuscht aber etwas, denn viele Spiele gingen über Einstand, mit dem jeweils besseren Ende für Doris Fehr. Der zweite Satz verlief ähnlich. Das 6:4 entsprach dann eher dem Spielverlauf und den guten Leistungen beider Spielerinnen.

 

Zweites Einzel

            Erika Angeli traf hier auf Ingrid Trzcka. Die Sonthofener Nr 2 brauchte zunächst etwas Zeit, um erst einmal ins Match zu finden und sich auf ihre Gegnerin einzustellen. Danach spielte sie mutig und gut, musste jedoch den ersten Satz mit 6:2 und den zweiten Satz mit 6:4 ihrer Gegnerin überlassen. Auch hier war das Match ausgeglichener als das Ergebnis aussagt.

 

Drittes Einzel

            Diese Paarung lautete: Sabine Limberg gegen Helma Rotter. Dieses Match war von Anfang an eine klare Angelegenheit. Helma Rotter ließ keine Zweifel aufkommen, wer Herrin auf dem Platz war und gewann beide Sätze mit jeweils 6:1 und 6:1.

 

Viertes Einzel

            Hier hatte es Irmgard Bauer mit Gudrun Paramor zu tun. Irmgard dominierte beide  Sätze, spielte sicher und konzentriert und gewann den ersten Satz mit 6:3 und den zweiten Satz glatt mit 6:1.

 

Zwischenergebnis:      2  :  2

 

            Um den Klassenerhalt endgültig zu sichern brauchte unsere Damen mindestenseinen Punkt, Die Damen des TC Schießgraben Augsburg brauchten einen Sieg, um sich eine kleine Chance für den Klassenerhalt zu erhalten. Taktiken wurden besprochen, Optionen hin- und herüberlegt,  verworfen und doch wieder hervorgekramt. Jogi Löw hätte nur lernen können, denn unsere Damen fanden die goldene Lösung die zum Sieg führte.  Jogi Löw nicht, er sucht noch immer den Schlüssel zum Erfolg in den unendlichen Weiten Tartarstans.

 

Hier die Mutter aller Lösungen.

Erstes Doppel   

Angela Lehmann/ Helma Rotter gegen Ingrid Trzcka/ Sabine Limberg

Zweites Doppel

Erika Angeli/Irmgard Bauer gegen Doris Fehr/ Rosita Rammelberg

 

            Das erste Doppel legte los wie die Feuerwehr beim Brand in einer Bierbrauerei und führte rasch mit 5:0 als sich Helma Rotter wieder einmal eine völlig unerklärliche Phase der Verwirrung leistete und vor sich hin „schwächelte“, wie Jogis Mannen in Kasan (vermutlich aber nur, um dem Match etwas Würze und Spannung zu verleihen). Die Gegnerinnen konnten zum 5:5 ausgleichen und über 6:6 kam es zum Satz–TieBreak, der dann allerdings klar mit 7:4 gewonnen wurde. Irgendwann, irgendwo, irgendwie hatte Helma wieder den Schalter gefunden quasi „das Licht wieder eingeschaltet“ und spielte wieder ihr normales Tennis.  Denn anschließend spielten die beiden Damen ein Super-Doppel, dominierten klar und gewannen den zweiten Satz souverän mit 6:0. Geht doch!

 

            Das zweite Doppel mochte wohl nicht nachstehen und auch für echte Spannung sorgen. Der erste Satz wurde nach gutem Doppelspiel sicher mit 6:2 gewonnen. Der zweite Satz verlief dann ausgeglichener. Keines der beiden Doppel konnte sich absetzen. Auch hier musste der TieBreak entscheiden und der hatte es in sich. Vorteil und Ausgleich wechselten sich ständig ab, bis unser Doppel beim Stand von 10:9 den Siegtreffen landen konnte.

 

            Halleluja!

 

Sieg im „Schützengraben“, äh bei TC Schießgraben Augsburg und endgültig den Klassenerhalt gesichert. Was will „frau“ mehr? Eine wahrhaft gute Leistung einer tollen Truppe. Ein solches Erfolgserlebnis muss ja gefeiert werden. Noch vor Essen und Duschen wurde eine Flasche Sekt „geköpft“. Natürlich alkoholfrei, glutenfrei, aus ökologischem Anbau und auch noch vollkommen biologisch abbaubar. (kann „frau“ literweise trinken, ist unheimlich gesund und macht nicht dick)  Die Damen saßen nach dem Match und nach einem solchen schmackhaften Muntermacher, wie es sich für Sportsfreundinnen gehört, noch bei netten Gesprächen zusammen.

 

Hier die Abschlusstabelle der Regionalliga SÜD/OST – Damen 60

 

 

Tabelle

Rang

Mannschaft

Beg.

Tab.Pkt.

Mp

Sätze

1

TV Stockdorf

7

14:0

37:5

75:12

 2

TC Unterhaching

7

11:3

27:15

56:34

3

TC Rot-Weiß Poing

7

8:6

21:21

48:47

4

TC Sonthofen

7

7:7

21:21

46:47

5

TC Rot-Weiß Bayreuth

7

6:8

19:23

39:48

6

TC Pfaffenhofen/Ilm

7

4:10

16:26

39:55

7

TC Schießgraben Augsburg

7

3:11

14:28

30:60

8

TC Kaufering

7

3:11

13:29

32:62

 

            Ein vierter Platz in der Abschlusstabelle noch vor dem TC Rot/Weis Bayreuth, das ist wie FC Augsburg in der Euroleague. Die Damen sind ja noch besser als Jogi Löw mit seiner Millionärstruppe. Die wurden auch Vierte, allerdings in der Vorrunden- und nicht in der Abschlusstabelle.

 Meine Damen, ein ganz dickes Lob für eure „Performance“ in dieser Saison.

 Macht weiter so !


6. Spieltag TC Pfaffenhofen/ Ilm

Am Samstag ,den 30. Juni waren unsere Damen 60 wieder in einem Auswärtsmatch gefordert. Da ist die oft weite Anfahrt eine besondere Anforderung und auf fremden Plätzen zu gewinnen, eine weitere Herausforderung. Diesmal ging es im vorletzten Match der Saison zur punktgleichen Mannschaft des TC Pfaffenhofen/Ilm.  Die Stimmung im Team war vorsichtig optimistisch, in Pfaffenhofen etwas zu reißen und sich unauffällig wieder in der Tabellenmitte zu platzieren. Viele Gelegenheiten zu punkten gab es ja nicht mehr.

 Das erste Einzel bestritt Angela Lehmann und Josefine Schillinger. Angela hatte als Nr. 1 der Sonthofener Damen - wie immer - die undankbare Aufgabe sich mit den besten der andern Klubs zu messen. Dass dies ein schwieriges Geschäft ist, liegt auf der Hand. Auch in Pfaffenhofen gab sie ihr bestes und kämpfte in jedem Spiel um jeden Punkt. Die einheimische Spielerin Josefine Schillinger spielte jedoch meist einen Tick routinierter  und es gelang ihr oft in den entscheidenden Situationen die richtigen Bälle zu spielen. Sie entschied den ersten Satz mit 6:1 und den zweiten Satz mit 6:2 für sich. Das Match war jedoch nicht so einseitig wie das Ergebnis aussieht.

 Im zweiten Einzel traf Erika Angeli  auf  Irmgard Ziegelmaier. Erika kämpfte im ersten Satz bravourös gegen ihre stark aufspielende Gegnerin, um diesen dann unglücklich im TieBreak noch aus der Hand zu geben. Der zweite Satz ging dann allerdings klar mit 6:2 an die heimische Spielerin. Auch Erika zeigte eine insgesamt gute und mutige Leistung und musste sich nur einer an diesem Tage besseren Gegnerin geschlagen geben.

 Im dritten Einzel spielte Helma Rotter gehen Marianne Maier. Den ersten Satz dominierte Helma Rotter klar und gewann souverän mit 6:1. Der zweite Satz begann dann allerdings mit einem für alle unerklärlichen Leistungseinbruch. Ruckzuck lag Helma  0:3 und 1:4 zurück, schaffte allerdings mit Müh und Not das 6:6, um dann wieder den TieBreak klar und deutlich mit 7:1 für sich zu entscheiden. Sie spielte gekonnt zwischen Genie und Wahnsinn. Ihrer Mannschaft hatte sie jedoch den Angstschweiß aus allen Poren und die zuschauenden Damen fast in den Wahnsinn getrieben. Die „Mannschaftsführerin“ meinte anschließend zu Helma: „Des kannscht aber nimmer oft mit mer mache“!

 Die Mannschaftsführerin Irmgard Bauer selbst traf auf  Gudrun Peinze-Keller.  Wie immer brauchte Irmgard etwas Zeit, um ins Match und zu ihrer Leistung zu finden. Einmal „angewärmt“ fand sie dann zu ihrem Spiel und entschied den ersten Satz mit 6:4 und den zweiten Satz dann mit 6:3 sicher für sich und ihre Mannschaft.

 Zwischenstand:   2 : 2 

             Guter Rat war teuer und so kreiste der Berg doch eine ganze Weile bevor (frau) sich zu bewährter Aufstellung entschied. Eigentlich war ja alles ganz einfach.

Lehmann/Angeli sollten das Einser Doppel für sich entscheiden und Rotter/Bauer das Zweier Doppel gewinnen. Das wärs dann. Das wäre der Jackpot!

             Unser erstes Doppel traf auf Schillinger/Maier und fand schnell zu einem druckvollen und erfolgreichem Spiel. Beide Spielerinnen harmonierten prächtig, feuerten sich gegenseitig an und gewannen souverän beide Sätze mit jeweils 6:3. Das war eine richtig gute und reife Leistung.

             Im zweiten Doppel hatten Rotter/Bauer mit Ziegelmaier/Peinze-Keller zu tun. Unser Doppel spielte engagiert und routiniert, machte nur wenige Fehler und gewann nach ausgeglichenem Spiel den ersten Satz mit 6:4. Der zweite Satz ging dann nach souveränem Spiel mit 6:2 an Rotter/Bauer. Nichts mehr zu spüren von Genie und Wahnsinn.

Das hieß dann Spiel, Satz und Sieg für die Damen 60 des TC Sonthofen, die damit dem Klassenerhaltes ein gutes Stück näher gerückt sind.

 Endergebnis2 : 4

             Nach dem langen Match (man/frau spielte schließlich bis 1730 Uhr ) galt es, nicht nur zusammen zu sitzen und sich freundlich zu unterhalten, sondern auch durch Zufuhr von typisch bayrischer Nahrung und Getränken wieder die verloren geglaubten Kräfte zu sammeln. Von einen polnischstämmigen Koch auf den Punkt zubereitet, gab es einen „Schweinsbraten mit Knödeln und Kraut“, ein Gericht das vorzüglich schmeckte und genau in das „meridiane“ Ambiente dieses sonnigen Samstages passte.

 Ein wahrhaft gelungener Ausflug, der alle Erwartungen erfüllte.

  • Einen zwar erhofften aber dennoch unerwarteten Auswärtserfolg erzielt.
  • Gekrönt von einem guten Schweinsbraten zum Abschluss des Tages.
  • Einen großen Schritt zum Klassenerhalt geschafft.

Was will frau mehr?

 Einfach weitermachen.

Mit dem TC Schießgraben Augsburg wartet am 7. Juli noch die finale Herausforderung.

Geschafft!   Den Sieg und den Schweinsbraten

Geschafft! Den Sieg und den Schweinsbraten


5.Spieltag TC Poing

Gerechtes Remis

Am 23.06.2018 waren die Damen des TC Rot-Weiß Poing zu Gast in Sonthofen. Eine Mannschaft, die auf Augenhöhe mit unseren Damen 60  agiert und so ein spannendes Match mit offenem Ausgang erwarten ließ. Auch diesmal fehlte den Sonthofener Damen eine Stammspielerin. Bei prächtigem Tenniswetter ging es dann zur Sache.

             Im ersten Einzel traf Angela Lehmann auf Gertrud Schmälzle und es entwickelte sich ein spannendes Match. Angela Lehmann begann sehr konzentriert und konnte bei weitgehend ausgeglichenem Verlauf des ersten Satzes diesen mit 6:4 für sich entscheiden. Noch ausgeglichener verlief der zweite Satz. Keine der Damen konnte sich absetzen. Beim Stand von 6:6 musste dann der Tie Break entscheiden. Angela Lehmann musste nach einer 5:2 Führung noch den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen, behielt jedoch eisern die Nerven und auch mit 7:5 die Oberhand. Ein tolle Leistung der Sonthofener Nr. 1 gegen eine höher eingestufte Gegnerin.

             Im zweiten Einzel kämpfte Erika Angeli gegen Rosa Maria Stöhr. Trotz großem Einsatz und gutem Spiel musste sich Erika Angeli einer besseren Gegnerin geschlagen geben. Beide Sätze gingen mit jeweils 6:2  und 6:2 an Rosa Maria Stöhr.

             Im dritten Einzel traf Irmgard Bauer auf Gudrun Slawik. Irmgard Bauer spielte engagiert und solide aber Gudrun Slawik war einfach stabiler und konnte mit konzentriert geschlagenen Bällen punkten. So ging der erste Satz mit 6:3 und der zweite Satz mit 6:2 an die Gästespielerin.

             Dann kam Hanna. Hanna Franke traf im vierten Einzel auf Elisabeth Freilinger. Hanna spielte wie immer. Ruhig und geduldig wurden die Schläge ihrer Gegnerin pariert und ein Punkt nach dem anderen eingesammelt. Am Ende stand ein deutliches  6:2 und 6:3 zu ihren Gunsten. Hanna entwickelt sich damit zur fleißigsten Punktesammlerin des Teams. Bravo!

 Zwischenstand:   2:2

             Nun galt es zumindest ein Remis zu erzielen. Dazu musste mindestens ein Doppel gewonnen werden. Man ( oder besser frau) entschied sich für die klassische Variante.

 Erstes Doppel:            Lehman/Angeli gegen Schmälzle/Stöhr

Zweites Doppel:         Bauer/Franke gegen Slawik/Freilinger 

             Beim ersten Doppel war trotz heftiger Gegenwehr von Lehmann/Angeli gegen das druckvolle Spiel der Gäste kein Kraut gewachsen. Der erste Satz ging mit 6:3 und der zweite etwas knapper 6:4 an die Gäste. Jetzt war Druck auf dem Kessel.

             Sehr spannend und ausgeglichen verlief das zweite Doppel. Bauer/Franke konnten den ersten Satz knapp mit 6:4 für sich entscheiden, während der zweite Satz mit 4:6 an die Gegnerinnen ging. Bauer/Franke zeigten jedoch eiserne Nerven, blieben ruhig und konzentriert und entschieden den Match TieBreak souverän mit 10:4 für sich. Halleluja, diesmal blieb den Sonthofener Damen der TieBreak Fluch erspart.

 Endergebnis:  3 : 3

          Ein Ergebnis mit dem beide Mannschaften zufrieden sein konnten. So blieben die Damen, nachdem sie von Dominik gut verköstigt worden waren und ihren ersten Durst gestillt hatten noch etwas gemütlich beieinander sitzen. Ja, wenn die netten Damen aus Poing zu den netten Damen aus Sonthofen (und umliegenden Ortschaften) kommen, ein nettes Remis erspielen, sich danach in nette Gespräche vertiefen, dann bleibt es nicht aus, dass die Poinger Damen ihren Gastgebern zum Abschied ein nettes Lied zu Besten geben, mit dem Hinweis, dass sie das nur bei netten Damen machen.

Und so geschah es am 23.06.2018, am Tag an dem Toni Kroos  in letzter Minute das letzte Tor für die Deutsche Nationalmannschaft in Russland per Freistoß erzielte.  

            Na, wenn das das mal kein netter Nachmittag war?

Bild vergrößernSo ein nettes Bild. Tennisdamen vor grandioser Landschaft

So ein nettes Bild. Tennisdamen vor grandioser Landschaft


4.Spieltag TV Stockdorf

Gut verkauft

Am Sonntag, den 17.06.18 mussten sich unsere Damen 60 mit der überragenden Mannschaft der diesjährigen Sommersaison messen, den Damen des TV Stockdorf. Diese Mannschaft dominiert die Regionalliga Süd/West, wie Bayern München die Fußball Bundesliga. Unglücklicherweise mussten unsere Damen auch noch ohne die Nummer 1, Angela Lehmann anreisen, sodass unsere Mannschaft ohne große Erwartungen die Reise nach München antrat. Es galt das Motto: Bangemachen gilt nicht. Irgendwas geht immer.

 

Im ersten Einzel hatte Erika Angeli die undankbare Aufgabe, sich mit Christine Wagner der Nr 1 des TV Stockdorf zu messen. Die Einheimische  erwischte einen tollen Start führte rasch und ließ Erika Angeli mit 6:0 keine Chance.  Im zweiten Satz hatte sich Erika besser auf ihre Gegnerin eingestellt, spielte druckvoller und konnte das Match ausgeglichener gestalten. Dennoch ging auch der zweite Satz hochverdient an Christine Wagner. Gut gekämpft aber mehr war nicht drin.

 

Im zweiten Einzel traf Helma Rotter auf Hardy Alena. Helma spielte sehr konzentriert und konnte überraschenderweise den ersten Satz nicht nur ausgeglichen gestalten, sondern gar im Tie Break mit 7:6 gewinnen. Im zweiten Satz, spielte dann Alena Hardy ihre Routine und Technik besser aus, hatte in den entscheidenden Situationen das bessere Auge, den präziseren Schlag  und gewann sicher mit 6:1.  Der Match Tie Break musste entscheiden. Wieder führte Helma mit 5:0, bevor ihre Gegnerin zu ihrem Spiel zurückfand, zum 8:8 ausgleichen und dann mit 11: 9  den Tie Break für sich entscheiden konnte.  Ein richtig gutes Match mit einer verdienten Siegerin.

 

In dritten Einzel traf Irmgard Bauer auf  Christa Reitmeier.  Auch hier musste man der Überlegenheit der einheimischen Spielerin Tribut zollen. Trotz aller Anstrengung gab es am klaren Sieg  von Christa Reitmeier nichts zu deuteln. Sie siegte mit 6:2 und 6:1.

 

Dann zogen die Sonthofer Damen ihren Joker. Hanna Franke traf auf  Ingeborg Müller- Schunk. Hanna spielte wie immer ruhig und zuverlässig und setzte sich im ersten Satz klar mit 6:2 durch. Mit dem Satzgewinn im Rücken spielte sie sicher weiter und konnte auch den zweiten Satz gekonnt für sich entscheiden. Auf Hanna ist halt Verlass.

 

Zwischenstand1:3

 

 

            Die Damen entschieden sich das Einser Doppel mit Helma Rotter/ Irmgard Bauer zu spielen. Das zweite Doppel sollten Erika Angeli/ Hanna Franke bestreiten. So der Plan. Leider hat es nichts genützt.

 

            Das Einser Doppel spielte gegen die Nummer 1 und Nummer 2 , Christine Wagner/ Alena Hardy. Im ersten Satz konnte man noch mithalten und erkämpfte ein 4:6. Im zweiten Satz spielten die Einheimischen dann ihre Klasse aus und gewannen sicher und klar mit 6:1. Keine Chance für unser Doppel.

 

            Dem Zweier Doppel erging es ähnlich nur anders rum. Der erste Satz ging glatt mit 6:0 an die Gegnerinnen. Im zweiten Satz war unser Doppel plötzlich hellwach, konnte das Spiel ausgeglichener gestalten und verlor am Ende knapp mit 5 :7.

 

Endergebnis:   5: 1        für die Mannschaft des TV Stockdorf

 

            Unter den gegebenen Umständen (Ausfall der besten Spielerin) war das ein durchaus achtbares  Ergebnis gegen die „Überfliegermannschaft des Jahres“. Im Gegensatz zur Deutschen Fußballnationalmannschaft wurde in Stockdorf gekämpft und um jeden Ball „gefightet“ und nicht gejammert. Dass ein krasser Außenseiter bei einem hohen Favoriten gewinnt, soll ja manchmal vorkommen, doch in Stockdorf war für unsere Damen einfach nichts zu holen.

Wieder gilt das Motto: Mund abwischen und weiterkämpfen. Der nächste Gegner wartet schon.

 

 

 

 

 

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3.Spieltag TC Bayreuth

Es hat nicht sollen sein

Am 09.06.18 war „Großkampftag“ auf der Anlage des TC Sonthofen. Dabei auch die Damen 60 bei ihrem Heimspiel gegen die erstarkte Mannschaft des TC Rot-Weiß Bayreuth. Bei vollem Haus und bestem Tenniswetter entwickelten sich dann auch interessante und spannende Matches.

 

Im ersten Einzel hatte Angela Lehmann die unangenehme Aufgabe gegen die bisher ungeschlagene Olga Markova anzutreten. Wie erwartet spielte Olga Markova ihr Können und ihre Routine aus und führte im ersten Satz rasch 5:0 bevor Angela Lehmann das erste Spiel für sich entscheiden konnte. Der Satz ging dann wenig überraschend mit 1:6 verloren. Im zweiten Satz hatte sich Angela Lehmann dann etwas besser auf die sehr gefühlvollen und gekonnten Stopps ihre Gegnerin eingestellt und konnte auch ihrerseits punkten. Dennoch ging auch der zweite Satz verdient mit 2:6 an ihre überlegene Gegnerin. Gegen Olga ist einfach kein Kraut gewachsen.

Im zweiten Einzel traf Erika Angeli auf Marianne Seeliger, ein Neuling im Team der Bayreuther Mannschaft..  Der erste Satz ging klar mit 6:1 an die Gästespielerin. Aber dann erwachte die Kämpferin in Erika Angeli. In einem packenden Fight entschied sie den zweiten Satz dann mit 6:4 knapp zu ihren Gunsten. Der Match Tie Break musste entscheiden. Auch der verlief zunächst ausgeglichen, doch dann hatte Marianne Seeliger mit 10:6 die Nase vorn und das glücklichere Ende für sich.

Im dritten Einzel hatte Helma Rotter mit Brita Steimle – Machatschek zu tun. Helma Rotter spielte konzentriert und führte im ersten Satz zunächst mit 3:1 bevor ihre Gegnerin zum 4:4 egalisieren konnte. Dann hatte ihre Kontrahentin in zwei engen Spielen das Glück auf ihrer Seite und entschied den ersten Satz mit 6:4 knapp zu ihren Gunsten. Im zweiten Satz dominierte Helma Rotter dann klar und gewann diesen souverän mit 6:0. Wieder musste der Match Tie Break entscheiden. Bis zum Stand von 6:6 wechselte ständig die Führung. Doch dann unterliefen Helma leichte Fehler und der Match Tie Break ging mit 10:6 an Brita  Steimle – Machatschek, die mit einem Urschrei den glücklichen Ausgang des Matches feierte.

            Im vierten Einzel traf Irmgard Bauer auf Renate Eichman. Im ersten Satz überzeugte Irmgard Bauer mit druckvollem Spiel und gewann klar und deutlich mit 6:1. Der zweite Satz verlief dann etwas ausgeglichener. Renate Eichmann fand zurück ins Spiel, konnte auch knappe Spiele für sich entscheiden, doch Irmgard Bauer ließ nichts anbrennen und gewann diesen mit 6:4.

 

Zwischenstand nach den Einzeln:   1 : 3

 

            Nach den knapp verlorenen Spielen war nun guter Rat teuer, wollte man noch ein Unentschieden erzielen. Der Mannschafsrat tagte und entschied sich für folgende Paarungen:

Einser-Doppel:  Angela Lehmann / Erika Angeli

Zweier Doppel:  Helma Rotter / Irmgard Bauer

 

            Das Einser Doppel Lehmann/Angeli traf auf Markova/ Steimle. Wie erwartet blieben sie jedoch ohne echte Chance gegen eine überragende Olga Markowa, die mit ihrem variantereichen  und sicheren Spiel immer wieder punkten konnte. So ging trotz engagierter Gegenwehr der erste Satz mit 6:1 und der zweite Satz mit 6:2 verloren.

            Im Zweier Doppel trafen Rotter/Bauer auf Seeliger/Eichmann. In diesem Match zeigten unsere Damen von Anfang an, wer Herr im Hause ist, spielten konzentriert ihre Chancen zu Ende und gewannen beide Sätze sicher mit jeweils 6:2 und 6:3.

 

Endstand2 : 4

 

            Unser Damen waren angetreten im Wissen, dass sie durchaus eine „schmale“ Chance hatten, die Gäste vom TC RW Bayreuth zu schlagen. Sie wussten allerdings auch, dass dazu die Spielerinnen einen „Sahnetag“ und auch etwas Glück brauchten. Angesichts der Tatsache, dass sich die gegnerische Mannschaft mit einer leistungsstarken Spielerin (LK 8) verstärken konnte, zeigten unser Damen bei der knappen Niederlage allerdings eine durchaus ansprechende und gute Leistung. Mit etwas Glück wäre da mehr drin gewesen. Aber knapp vorbei ist auch daneben.  Da bleibt nur: Mund abwischen und erneut angreifen!  

Bild vergrößernNach italienischem Essen und diversen Getränken wie immer ganz entspannt

Nach italienischem Essen und diversen Getränken wie immer ganz entspannt


2.Spieltag: Kaufering

Na geht doch!

Bild vergrößernWas sind sie wieder gut drauf unsere Damen? Aktiv den Muttertag auf dem Tennisplatz zelebriert und noch einen 5:1 Auswärtssieg gelandet.  Was will frau mehr?  Wenn einem soviel Gutes widerfährt, das ist schon eine kleine Feier wert. 	 Nur weiter so!

Was sind sie wieder gut drauf unsere Damen? Aktiv den Muttertag auf dem Tennisplatz zelebriert und noch einen 5:1 Auswärtssieg gelandet. Was will frau mehr? Wenn einem soviel Gutes widerfährt, das ist schon eine kleine Feier wert. Nur weiter so!

Kaum war die knappe Niederlage gegen die Damen des TC Unterhaching verdaut, mussten unsere Damen 60 bereits wieder ran. Am Muttertag ging es zum Auswärtseinsatz zu den Damen des TC Kaufering. Diesmal wollten die Damen es besser machen und nicht wieder mit Lob bedacht aber mit leeren Händen dastehen. Entsprechend konzentriert und hoch motiviert gingen sie ans Werk.

            Im ersten Einzel überraschte Angela Lehmann ihre Gegnerin und den eigenen Anhang gleichermaßen. Sie legte los, wie die Feuerwehr und nahm ihrer starken Konkurrentin Emma Rid den ersten Satz glatt mit 6:0 ab. Das war mal ein Ausrufezeichen.  Emma Rid erholte sich jedoch recht schnell vom Schock des frühen Rückstandes, kam besser ins Spiel und konnte den zweiten Satz ausgeglichener gestalten. Letztlich spielte Angela Lehmann aber sicher und souverän und konnte auch diesen mit 7:5 für sich entscheiden.  

            Im zweiten Einzel traf Erika Angeli auf Marion Schmidmeir. Nach weitgehend ausgeglichenem Spielverlauf im ersten Satz ging dieser mit 6:4 an Marion Schmidmeir. Trotz tapferer Gegenwehr musste Erika Angeli auch den zweiten Satz mit 6:3 abgegeben. 

            Im dritten Einzel standen sich Helga Wagner und Helma Rotter gegenüber. Helma Rotter dominierte den ersten Satz klar mit 6:2 und ließ auch im zweiten Satz nichts anbrennen. Diesen konnte sie mit 6:4 für sich entscheiden. Ihre Fußbeschwerden hatte sie offensichtlich völlig vergessen.

             Das vierte Einzel war ein Match mit einem denkwürdigen Verlauf. Dabei standen sich Edith Heithoff und Irmgard Bauer gegenüber. Edith Heithoff erwischte einen großartigen Start und ließ im ersten Satz ihrer Gegnerin mit 6:0 keine Chance. Auch im zweiten Satz  lag Irmgard Bauer rasch 0:3 hinten. Es schien als würde sie erneut mit hohen Bällen ausgetrickst. Doch dann erwachte im Mannschaftskapitän die Kämpferin, und siehe da Irmgard kam zurück ins Spiel,  wie der berühmte Phönix aus der Asche. Zunächst gelang ihr der Ausgleich und am Ende stand es nach TieBreak im zweiten Satz 7:6 für Irmgard Bauer. Ein wahrhaft nicht mehr erwarteter Satzausgleich. Einmal so richtig in Schwung entschied sie dann auch den MatchTieBreak klar mit 10:5 für sich. Ein richtig tolles Comeback. Einmal mehr zeigte sich die rätselhafte Regel für alle Tennisspieler dieser Welt. Ein Match ist erst entschieden, wenn der letzte Ball gespielt ist. Vorher gilt: Alles ist möglich.

 

Zwischenstand:    1 : 3

 

            Der große, runde, intensiv beratende „Muttertagstisch“ fasste den Entschluss, wie folgt die Doppel zu spielen, um bei dieser guten Ausgangslage den ersten Sieg für das Team einzufahren.

Einser Doppel:           Angela Lehmann / Erika Angeli

Zweier Doppel:           Helma Rotter / Irmgard Bauer

 

            Im ersten Satz kamen die Kauferinger Spielerinnen Emma Rid und Marion Schmidmeir besser ins Spiel, und gewannen diesen glatt mit  6:1. Den zweiten Satz wiederum konnten die Sonthofer Damen mit 6:3 zum Satzausgleich für sich entscheiden. Der MatchTieBreak musste dann beim Stand von 9:8 für den TC Kaufering wegen eines heftigen Gewitterregens unterbrochen werden. Die Plätze standen unter Wasser. Eine längere Pause war erforderlich. Danach meldete eine der Kauferinger Damen eine Verletzung und gab auf.

            Im Zweier Doppel ging es dagegen weitaus weniger dramatisch zu. Helma Rotter und Irmgard Bauer dominierten ihre Gegnerinnen  Helga Wagner und Edith Heithoff klar in beiden Sätzen und gewannen verdient mit 6:1 und 6:3.

 

Endergebnis: 1 : 5

 

            Was sich beim Heimspiel gegen Unterhaching angedeutet hatte, wurde vom Team der Damen 60 beim TC  Kaufering in die Tat umgesetzt und der erste Sieg eingefahren. Mutig und selbstbewusst gespielt und das Glück erzwungen.  So spielen wahre Champions.


1.Spieltag: Unterhaching

Ein vielversprechender Auftakt

Bild vergrößernWie immer endete das Match in fröhlicher Runde, friedlich und entspannt. Jedenfalls gab es Grund zur Freude für beide Teams. Die Gäste hatten erwartungsgemäß (wenn auch knapp)  gewonnen und unsere Damen hatten gezeigt, dass sie durchaus mithalten kön

Wie immer endete das Match in fröhlicher Runde, friedlich und entspannt. Jedenfalls gab es Grund zur Freude für beide Teams. Die Gäste hatten erwartungsgemäß (wenn auch knapp) gewonnen und unsere Damen hatten gezeigt, dass sie durchaus mithalten kön

Am 10.05.2018 empfing die Mannschaft Damen 60 des TC Sonthofen die in der letzten Saison ungeschlagene Meistermannschaft des TC Unterhaching. Natürlich waren die Gäste wieder favorisiert und unseren Damen war klar, dass da nur etwas zu holen ist wenn jede unserer Spielerinnen einen „Sahnetag“ erwischt und ihr bestes Tennis zeigt. Bangemachen war jedoch keine Option und die Mannschaft war fest entschlossen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

             Die an Nr. 1 gesetzte Angela Lehmann traf im ersten Einzel auf Christa Pöttinger, die Topspielerin der Gäste. Diese ließ Angela Lehmann keine Chance und gewann in zwei Sätzen mit 6:0 und 6:2. Ein solches Ergebnis war gegen diese sehr routinierte und erfolgreiche Spielerin der Unterhachinger Mannschaft kein Überraschung und durchaus zu befürchten.

             Im zweiten Einzel traf Erika Angeli auf Mechthild Goppel. Hier entwickelte sich ein spannendes Match auf Augenhöhe. Den ersten Satz konnte Erika Angeli im Tiebreak noch für sich entscheiden, während der zweite Satz mit 6:4 an Mechthild Goppel ging. Der MatchTieBreak musste entscheiden. Nach einer gekonnten Aufholjagd von Erika Angeli von 3:8 zum Stand von 8:8, hatte allerdings die Gästespielerin das glücklichere Ende mit einem knappen 10:8 für sich.

             Im dritten Einzel traf Irmgard Bauer auf Anna Kaiser. Auch hier konnte Irmgard Bauer den ersten Satz ausgeglichen gestalten, um ihn dann unglücklich mit 5:7 ihrer Gegnerin zu überlassen. Der zweite Satz war dann allerdings schnell und eindeutig  entschieden. Anna Kaiser gewann diesen klar mit 6:2.

             Im vierten Doppel standen sich Hanna Franke und Ulrike Schneevoigt gegenüber. Auch dieses Match war völlig ausgeglichen. Hanna Franke gewann den ersten Satz mit 6:4, und Ulrike Schneevoigt den zweiten mit 6:3. Erneut war ein MatchTieBreak „angesagt“.   Dieser verlief sehr ausgeglichen bis zum 11:11. Hanna Franke behielt die Nerven und hatte am Ende mit 13:11 das bessere Ende für sich..

 Zwischenstand: 1 : 3

             Das Einser Doppel spielten Angela Lehmann/ Helma Rotter gegen Christa Pöttinger/ Ulrike Schneevoigt. In einem tollen Match konnten Lehmann/Rotter den ersten Satz knapp mit 6:4 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatten sie ebenfalls mehr vom Spiel und führten 2:1 als Christa Pöttinger leider verletzt aufhören musste.

             Das Zweier Doppel Spielten Erika Angeli / Irmgard Bauer gegen Goppel Mechthild / und Anna Kaiser.  Bei diesem Match blieben unsere Damen jedoch weit unter ihren Möglichkeiten, kamen überhaupt nicht ins Spiel und unterlagen auch glatt mit 1:6 und 0:6.

Gesamtergebnis  2  :  4  

              Trotz dieser nicht unerwartenden Heimniederlage zeigten unsere Damen, dass sie auch in dieser Saison nicht chancenlos sind und mit Glück und Geschick, mit Selbstbewusstsein  und dem notwendigen Maß an Lockerheit durchaus die Klasse halten können. Wer dem souveränen Meister des letzten Jahres nur so knapp unterliegt, hat durchaus das Zeug, bei den folgenden Matches für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

Nur Mut - meine Damen -  das wird schon!