Keine Chance

Am Samstag den 01.Juni 2019 mussten unsere Damen zum schweren Auswärtsspiel  bei der erfolgreichen Mannschaft des TSV Unterhaching antreten. Die Trauben würden dort sehr hoch hängen, das wussten unsere Spielerinnen und machten sich ohne große Illusionen auf die Reise nach München. Dort kam es dann wie es kommen musste. Die Hausherrinnen wurden ihrem Ruf gerecht.

Das erste Einzel bestritten Christa Pöttinger und Angela Lehmann. Den ersten Satz gewann Christa Pöttinger mit 6:0. Im zweiten Satz kam Angela Lehmann besser ins Spiel aber letztlich setzte sich erneut Christa Pöttinger sicher mit 6:3 durch.

Im zweiten Einzel spielte Anna Kaiser gegen Erika Angeli. Auch hier gab es nichts zu holen. Anna Kaiser gewann sicher und souverän mit 6:0 und 6:1. Auch Erika hatte trotz tapferer Gegenwehr keine Chance.

Im dritten Einzel hatte Mechthild Goppel Irmgard Bauer zur Gegnerin. Auch Irmgard Bauer musste die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen, die dieses Match mit 6:0 und 6:1 überlegen für sich entschied.

Das vierte Einzel bestritten Ulrike Schneevoigt und Hildegard Fischer. Auch hier ging der erste Satz glatt mit 6:1 an die Gegnerin. Im zweiten Satz erkämpfte sich Hildegard Fischer  ein achtbares 6:4. 

Zwischenstand:   4  :  0

Bei der Ausgangslage und bei der Dominanz der einheimischen Spielerinnen waren die taktischen Überlegungen für die Doppel schnell getätigt.

Pöttinger/Scheevoigt spielten gegen Lehmann/ Angeli. Unsere Damen wehrten sich nach Kräften und mussten das Match mit 2: 6 und 2 : 6 ihren überlegenen Gegnerinnen überlassen.

Im zweiten Doppel setzten sich Kaiser/Goppel mit Bauer/Fischer auseinander. Auch hier war der Ausgang schnell erkennbar. Die Einheimischen setzten sich auch in diesem Match sicher mit 6:1 und 6:1 durch.

Endergebnis 6 : 0

Das ist zwar ein ernüchterndes Ergebnis. Es zeigt aber nicht, dass unsere Mannschaft ersatzgeschwächt angereist ist und trotz der klaren Ergebnisse gegen eine topp besetzte Mannschaft tapfer gekämpft und sich auch kräftig gewehrt hatte. Unsere Damen haben ihr Bestes gegeben, es hat halt nicht gereicht.  Angela Lehmann hatte ihre Gegnerin sogar richtig in Schwitzen gebracht. Ein kleiner Triumph aber immerhin. Also meine Damen, kein Grund zur Panik und für Frust. In Unterhaching werden auch noch andere Mannschaften Federn lassen. Darum Mund abwischen und die nächsten Gegner ins Auge fassen. Wer in der höchsten Amateurklasse spielt, muss sich darüber im Klaren sein, dass da die Luft dünn ist und man schnell in ein Sauerstoffdefizit kommen kann. Aber jede Form von Schnappatmung sollte man tunlichst vermeiden.


Wieder kein Sieg

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Am 18. Mai 2019 waren die Mannschaft Damen 60 des SC Vöhringen zu Gast in Sonthofen. Die Aufsteigermannschaft in die Regionalliga S/O war in ihrer Leistungsstärke nur schwer einzuschätzen, also ging man davon aus, dass enges Match bevorstand. Wobei die heimische Mannschaft durch den Ausfall ihrer Nr. 3 – Helma Rotter – leicht geschwächt antreten musste. Da sich die Partnerinnen nicht kannten, standen interessante Spiele bevor.

Im ersten Einzel traf Angela Lehmann auf Elisabeth Puckert. Der erste Satz verlief weitgehend ausgeglichen. Beide Spielerinnen boten gutes Tennis und spielten auf Augenhöhe.  Dann gelang Elisabeth Pukert ein Break und der erste Satz ging mit 5: 7 an die Vöhringer Spielerin. Im zweiten Satz war dann bei Angela Lehmann - aus unerklärlichen Gründen - der Faden gerissen. Bei ihr ging nichts mehr und der Gegnerin gelang alles. So ging der zweite Satz glatt mit 0:6 verloren.

Im zweiten Einzel standen sich Erika Angeli und Gabriele Karst gegenüber. Erika Angeli geriet zunächst ins Hintertreffen, fing sich aber rasch wieder, kämpfte sich ins Match und gewann den ersten Satz noch mit 7:5. Im zweiten Satz spielte sie dann sicher und souverän, ließ nichts mehr anbrennen und gewann schließlich glatt und verdient mit 6:3. Chapeau!

Im dritten Drittel hatte Irmgard Bauer mit Luise Walter zu tun. Irmgard kam nie richtig in das Match, merkte bald, dass das nicht ihr Tag war und der Ball nicht mehr ihr Freund wird. Beide Sätze gingen daher zurecht mit 3.6 und 3.6 an ihre gut spielende Gegnerin. Irmgard nahm es aber gelassen obwohl ihr des Öfteren das Wörtchen, das mit      Sch ….  beginnt auf den Lippen lag. „Schade“ war dabei nicht deutlich herauszuhören.

Im vierten Einzel traf Hanna Franke auf Ilona Haas. Wie gewohnt begann Hanna etwas verhalten und lag zunächst deutlich im Rückstand. Dann gab sie sich einen Ruck, drehte das Spiel und gewann den ersten Satz noch mit 6:4. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in zweiten Satz wechselte die Führung bis zum 6:6 ständig hin und her. Der Tie-Break musste entscheiden. Dabei hatte Hanna mit 9 : 7 das bessere Ende für sich.

Zwischenstand:  2 : 2

Bei diesem Zwischenstand war es schwierig, die richtige taktische Einteilung für die Doppel zu treffen. Egal wie man die Doppel aufstellte, es konnte klappen oder in die berühmte „Hose“ oder den Damen besser ins „Höschen“ gehen.

Angela Lehman und Erika Angeli spielten das erste Doppel und trafen auf Hannelore Cancian und Gabriele Karst. Die Damen spielten ein gutes und interessantes Doppel mit leichten Vorteilen bei den Vöhringer Damen, die das Match mit 6:4 und 6:3 letztendlich klar für sich entschieden.

Bei zweitem Doppel war die Sache schon wesentlich klarer. Gegen Elisabeth Puckert und Luise Walter hatte unser Doppel mit Irmgard Bauer und Hanns Franke keine echte Chance. Beide Sätze gingen an die überlegen spielenden Gegnerinnen, wobei unsere Damen jeden gewonnenen Punkt bejubelten.

Endergebnis:   2 : 4

Es hat wohl nicht sollen sein. Die netten Gäste aus Vöhringen freuten sich über ihre ersten Auswärtspunkte, während sich bei unseren Damen die Erkenntnis breitmachte, dass man sich einfach keine Ausfälle leisten kann, wenn die Minimalchance auf den Klassenerhalt gewahrt werden soll. Diesmal hatte man falsch gepokert.  Die Damen verstanden sich gut, gönnten sich einen „Grillteller a la Marcel“ bevor die aufkommenden Wolken zu Aufbruch drängten, es waren schließlich schwere Gewitter gemeldet.


Kein guter Autakt

Wenn das Team der Damen 60 gem. Spielplan in Bayreuth antreten muss, hält sich die Vorfreude schon sehr in Grenzen, denn nach stundenlangem Anmarschweg gibt es dort  selten was zu holen. Hinzu kommt ein ausgesprochenes Verletzungspech, das unsere Mannschaft gerade in Bayreuth zum wiederholten Male ereilt. Leider auch in diesem Jahr.
Nach nahezu vierstündiger Anfahrzeit traf man auf eine wenig vorbereitete Gastgebermannschaft.
Wegen des einsetzenden Regens wurde das Match in der Halle durchgeführt.

Im ersten Einzel standen sich - wie gehabt - Olga Markowa und Angela Lehmann gegenüber.
Auch der Verlauf des Matches war wie gewohnt. Olga Markowa dominierte das Spiel mit sicheren Schlägen und hatte gegen die durchaus gut spielende Angela Lehmann meist die bessere Antwort. Der erste Satz ging mit 6:0 und der zweite Satz mit 6: 2 an Olga Markowa.

Das zweite Einzel bestritten Marianne Seeliger und Erika Angeli.
Auch in diesem Match setzte sich die Spielerin mit der deutlich höheren Leistungsklasse mit insgesamt druckvollerem und präziserem Spiel durch. Erika wehrte sich nach Kräften, musste allerdings ihrer Gegnerin den Sieg mit 6:2 und 6:0 überlassen.

Im  dritten Einzel  standen sich abermals Brita Steinle-Machatschek  und Helma Rotter gegenüber. Man kannte sich. Helma spielte sehr fokussiert und konzentriert und ging rasch mit 3:1 in Führung. Es hätte vielleicht ein Sieg werden können. Dann kam das Unheil. Eine falsche Bewegung im Knie und an eine Fortsetzung des Matches war nicht mehr zu denken. Die Teamkameradinnen, die dem Match zusahen wussten sofort: Das war eine schwerwiegende Verletzung.

Im vierten Einzel traf die beiden „Team Captains“ aufeinander. Renate Eichman gegen Irmgard Bauer. Irmgard Bauer - ohnehin leicht angefressen – machte mit ihrer Gegnerin (mit der deutlich höheren Leistungsklasse) kurzen Prozess und gewann schnörkel- und humorlos mit 6:0 und 6:3.

Zwischenstand 3:1

Große Beratungen über die beste taktische Aufstellung - wie sonst üblich - waren bei dem Spielstand nicht erforderlich.

Das Einser Doppel mit Angela Lehman/Erika Angeli  musste gegen Olga Markowa/ Brita Steinle/Machatscheck antreten. Der Spielverlauf bot dann auch keine Überraschungen  und die Bayreuther Spielerinnen hatten das bessere Ende mit 6:0 und 6:3 für sich.
Da wegen Helma Rotters Verletzung das Zweier Doppel nicht antreten konnte, mussten auch dieser Punkt kampflos abgegeben werden.

Endergebnis:   5 : 1

Ein mögliches Unentschieden war durch Verletzungspech verpasste worden. Es herrschte bei unseren Damen etwas Unmut über manch nicht immer regelkonformes Verhalten der Gastgeberinnen und die wenig sensible Bemerkung der Bayreuther Team Chefin, die von ein Traumergebnis ihrer Mannschaft sprach,  luden kaum zum längeren Verweilen und lockeren Gesprächen ein. So machte sich unser Team auf den langen, beschwerlichen Heimweg. Die Damen beschlossen, bei der nächsten Gelegenheit doch lieber die Punkte schon vorab per Einschreiben nach Bayreuth zu schicken.


Über die Vorteile einer solchen Lösung war man sich schnell einig:

  1. Ökologisch äußerst vorteilhaft, wg. CO2 Einsparung.
  2. Zeitersparnis: ca. 8 Stunden auf der Autobahn ( ohne Stau)
  3. Die weite Anreise der Bayreuther Spielerinnen könnte ebenso entfallen. Weiterer ökologischer Vorteil.
  4. Die Gefahr von Verletzungen unserer Spielerinnen würde drastisch reduziert.
  5. Man müsste sich keine Bemerkungen über Traumergebnisse des Bayreuther Teams anhören, die nicht erspielt wurden, sondern dem Verletzungspech einer gegnerischen Spielerin geschuldet sind.
  6. Und überhaupt wg. deutlich fehlendem Spaßfaktor.

 


Auf ein Neues

Das Team - Damen 60 - des TC Sonthofen für die Saison 2019

Bild vergrößernAngela Lehmann, Erika Angeli, Helma Rotter, Irmgard Bauer, Hanna Franke, Hilde Fischer, Renate Mau, Rosi Weber

Angela Lehmann, Erika Angeli, Helma Rotter, Irmgard Bauer, Hanna Franke, Hilde Fischer, Renate Mau, Rosi Weber

 

Das Team der Damen 60 des TC Sonthofen hat sich auch in diesem Jahr wieder viel vorgenommen. Sie wollen das Unmögliche möglich machen und in der Regionalliga S/O verbleiben, d.h. den Klassenerhalt schaffen. Schon eine sehr ambitionierte Zielsetzung, denn immer neue, leistungsstarke Mannschaften drängen in diese Liga, was das Unternehmen nicht einfacher macht. Doch Bange machen ist für unsere Damen keine Option und so wird unter der bewährten Führung durch die Team-Kapitän(-in) Irmgard Bauer  (statt Sternchen, so viel Zeit muss sein) in die Saison gestartet.

Am 11.05.19 wartet mit dem starken Team des TC Rot/Weiß Bayreuth  gleich der erste dicke Brocken auf unsere Mannschaft. Das Team hält es aber mit dem  Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.  Es gilt auf Punktejagd zu gehen und um jedes Spiel zu kämpfen, auch wenn die Gegnerinnen wieder mit der schier unschlagbaren Olga Markova antreten werden.

Also frisch ans Werk und keinesfalls das eigene Licht unter den (berühmten) Scheffel stellen.

Immer daran denken: Tennis ist eine ganz einfache Sportart!  

Es gilt: Immer den Ball einmal häufiger über das Netz zu bringen als die Gegnerinnen und am Ende des Matchball locker verwandeln.

Viel Glück für die kommenden Matches der Saison und vor allem viel Freude an dem schönen Tennissport.

(Text von Kurt Rotter)

 


Damen 60 - Saison 2019

Alle Infos zum Spielplan und zur Tabelle hier.