Und tschüss!!!

 

Im letzten Spiel der diesjährigen Verbandsrunde der Regionalliga Süd/Ost empfingen unsere Damen 60 am Samstag den 13. Juli das Team des TC Kaufering. Auch bei dieser Auseinandersetzung hingen die Tauben hoch und die Sterne besagten wenig Gutes. Das starke Gästeteam spielt in der oberen Tabellenhälfte, während unsere Damen leider noch keinen Sieg einfahren konnten.  Doch Bangemachen war keine Option.  Das erklärte Ziel war daher zumindest Unentschieden zu erreichen und wenigstens einen Punkt (quasi ein goldenes Pünktchen) zu holen.  So ganz ohne Punktgewinn wollte man sich nicht aus der Regionalliga verabschieden. Und so ging es dann bei bestem Tenniswetter zur Sache.

Im ersten Einzel musste Angela Lehmann gegen die sehr starke Nr. 1 der Gäste Gabriele Herz ran. Angela spielte mutig und konnte zu Beginn auch einige überraschende Stopps setzten. Im Verlaufe des Matches setzte sich aber immer mehr das spielerische Potential ihrer Gegnerin durch. Den ansatzlos geschlagenen Crossbällen  und den hart geschlagenen Vor- und Rückhandbällen hatte Angela nur wenig entgegen zu setzen. Entsprechend endete das Match der beiden besten Spielerinnen 2:6 und 0:6.

Im zweiten Einzel traf Erika Angeli auf die wieder erstarkte Emma Rid. Auch hier gab es für unsere Spielerin trotzt gutem und engagiertem Spiel nichts zu holen. Emma Rid dominierte die Begegnung und gewann schließlich hoch verdient mit 6:2 und 6:1.

Im dritten Einzel spielte Helma Rotter gegen ihre „alte Bekannte“ Helga Wagner. Helma spielte sehr konzentriert und fokussiert und konnte immer wieder mit guten Stoppbällen punkten und ihre Gegnerin aus dem Konzept bringen. So ging der erste Satz mit 6:1 klar an Helma. Auch im zweiten Satz konnte Helma auf 5:0 davonziehen und hatte bereits drei Satzbälle, bis wieder das Zitterhändchen einsetzte und ihre Gegnerin auf 5:3 aufholen konnte. Im Gegensatz zur Kanzlerin hatte sie dann aber das Zittern im Griff und gewann auch den zweiten Satz mit 6:3.

Im vierten Einzel traf Irmgard Bauer auf Heithoff Edith. Wieder hatte Irmgard etwas Probleme ins Spiel zu finden. So ging der erste Satz mit 6:2 an die Gegnerin. Doch Irmgard ist ja bekanntlich eine Kämpferin. Sie kam immer besser ins Spiel und gewann den zweiten Satz mit 6:4. Nun musste der TieBreak die Entscheidung bringen. Wieder lag Irmgard fast aussichtslos hinten, kämpfte sich zurück und gewann den TieBreak noch klar mit 10:5.

Zwischenstand:         2 : 2

Das war das gewünschte Ergebnis zur Halbzeit, das die Chance auf den ersten Punktgewinn offen ließ.  Es wurde intensiv beraten und dann entschieden, mit folgenden Paarungen das Glück zu versuchen.

Das erste Doppel bestritten Lehmann/Angeli und Herz/Wagner. Durch die Dominanz der Spielerin Herz kam trotz mutiger Spielweise unseres Doppels kein ausgeglichenes Match zustande. Vor allem Herz hatte auf alle Bemühungen unserer Spielerinnen eine bessere Antwort parat und konnte immer wieder punkten.  So ging das Match mit 1:6 und 2:6 verdient an den TC Kaufering.

Das zweite Doppel mit Rotter/Bauer gegen Rid/Heithoff dagegen erwies sich als völlig ausgeglichen, richtig spannend und zudem als unendliche Geschichte. Der erste Satz dauerte über eine Stunde und konnte erst im TieBreak entschieden werden. Das Glück war mit den Gegnerinnen, die den TieBreak knapp für sich entscheiden konnten. Ergebnis 6:7.  Unsere Damen besannen sich auf ihre Fähigkeiten, spielten ein tolles Tennis und gewannen den zweiten Satz verdient mit 6:4. Mehr als zwei Stunden waren inzwischen gespielt. Nun musste der MatchTieBeak entscheiden. Bis zum 8:8 wechselten häufig die Führungen. Rid/Heithoff schafften die letzten zwei Punkte und brachten ihrer Mannschaft den Sieg.  Unser Doppel hatte toll gekämpft, alles gegeben, nie aufgegeben und trotzdem verloren. That’s life.

 Endergebnis:                        2  :  4

„Knapp vorbei, ist auch daneben“ könnte das Motto dieses Seuchenjahres für unsere Damen gewesen sein. Mit dieser Niederlage im letzten Match beendet unser Team ohne einen einzigen Punktgewinn die Verbandsrunde 2019 und steigt damit verdientermaßen aus der Regionalliga ab. Fünf Jahre konnte man sich in der obersten Amateurklasse halten und sich auch mit den leistungsstarken Münchner Clubs (und umliegenden Ortschaften ) erfolgreich messen. In diesem Jahr haben Verletzungspech und Erkrankungen die kleine Chance zunichte gemacht, vielleicht doch noch den ein oder anderen Punkt zu ergattern und dem Abstieg zu entgehen. Es hat nicht sollen sein. Man muss jedoch festhalten, dass sich niemand Vorwürfe machen muss. An jedem Spieltag hat jede der Damen ihr bestes gegeben und für ihr Team und den TC Sonthofen gekämpft. Dafür ein dickes Lob an alle Damen. Auch dass sie sich stets als gute Botschafterinnen unseres Clubs erwiesen. Dazu gehört auch, dass man sich als faire Verliererinnen erweist.

Den Damen bieten sich nun mehrere Optionen:

  1. Es will keine Mannschaft in die RL S/O aufsteigen. Dann entfällt der Abstieg.

Es ging weiter wie gehabt.  (äußerst unwahrscheinlich und wahrscheinlich nicht gewünscht)

  1. Die Damen spielen in der Bayernliga weiter.  (Normalfall)
  2. Die Damen spielen unter Damen 65 weiter. (neue Herausforderung)
  3. Die Damen lassen sich noch eine ganz andere und ausgefallenen Lösung einfallen. (z.B. Hallenjojo)

Schau mer mal. Es wäre nur schade, wenn diese tolle Truppe, die sich so gut versteht und beim Tennis viel Spaß hat, auseinanderbrechen würde.

KuRo


Keine Chance

 

Am 6. Juli war Großkampftag auf der Anlage des TC Sonthofen. Jugendmannschaften, Damen 50 und Damen 60 bevölkerten die perfekt vorbereiteten Plätze und kämpften um Ruhm und Ehre und selbstverständlich auch um Punkte. Und mit bisweilen böigem Wind, der der einen Dame mehr und der anderen weniger ausmachte. Unsere Damen 60 erwarteten die Überfliegermannschaft des TV Stockdorf und mussten dabei auf ihre stärkste Spielerin und Nr.1 Angela Lehmann verzichten. Insofern war es eigentlich die leichteste Auseinandersetzung der Saison. Da gab es eigentlich nichts zu gewinnen, sie hatten keine echte Chance.

Also galt das Motto: Rein in jedes Match, das Beste geben und sich über jeden gewonnenen Punkt freuen.

Dieses Minimalziel wurde dann auch erreicht.

Im einzelnen:

Im ersten Einzel traf Erika Angeli auf Stockdorfs Nr.1 Christine Wagner. In einem ungleichen Match, in dem sich Erika nach Kräften wehrte, dominierte die Gästespielerin mit variablem und vor allem sicherem Spiel nach Belieben und ließ Erika Angeli mit 6:0 und 6:1 keine Chance.

Im zweiten Einzel spielte Helma Rotter gegen Alena Hardy. Auch hier ein ähnliches Bild. Mit kräftigen und gut platzierten Schlägen zwang sie Helma zum Laufen und in die Defensive. Die Returns wurden dann meist sicher verwandelt. Nur mit einigen gekonnten Stopps konnte Helma ihre Gegnerin überraschen und ihrerseits zum Laufen bringen. Dann war fast ein angedeutetes Lächeln bei ihr zu erkennen. Allerdings ging dieses Match klar mit 6:1 und 6:2 an die überlegene Stockdorfer Spielerin.

Im dritten Einzel hatte Irmgard Bauer mit Christa Reitmeier zu tun. Im ersten Satz kam Irmgard Bauer gar nicht ins Spiel und musste ihn mit 6:0 ihrer Gegnerin überlassen. Den zweiten Satz konnte Irmgard nach einer deutlichen Steigerung fast ausgeglichen gestalten, und verlor diesen am Ende doch mit 4:6.   

Das vierte Einzel spielten Hilde Fischer und Angelika Eisenschink. Hilde Fischer erwies sich als Zentrum des Sonthofener Widerstands gegen die Übermacht aus Stockdorf. Sie konnte den ersten Satz, bei wechselnden Führungen völlig ausgeglichen gestalten, doch am Ende des Satzes fehlten ihr nur wenige Punkte und ein wenig Glück, um ihn für sich zu entscheiden. Er ging mit 6:4 an die Stockdorfer Spielerin. Im zweiten Satz hatte die Gegnerin Hildes Schwäche bei hohen, weiten Bällen erkannt, spielte diese immer wieder sehr gekonnt und brachte Hilde damit ständig in die Bredouille. Er ging mit 6:3 an Stockdorf. Aber Hilde Fischer hatte gut gekämpft und ihrer Gegnerin alles abverlangt.

Zwischenergebnis:  ( wie befürchtet)    0   :   4

Das erste Doppel Angeli/Fischer traf bei bereits grummeldem Himmel und bedrohlich dunklem Gewölk am Himmel auf Wagnes/Fröysok. Unser Doppel spielte überraschend gut mit, bis es ordentlich krachte und ein heftiges Gewitter die Spielerinnen beim Stande von 2:4 vom Platz jagte.

Das zweite Doppel Rotter/Bauer hatte sich gegen Reitmeier/Eisenschink bis zum Spielabbruch ebenfalls bravourös geschlagen, bevor auch sie beim Stande von 5:6 fluchtartig den Platz verlassen mussten.

Nun war guter Rat teuer.

Option 1:         Das Match in der Halle zu Ende spielen.

Option 2:         Einigung auf ein respektables und akzeptables Ergebnis für
                      beide Mannschaften.

Was weiter geschah bleibt geheimnisvoll. Offensichtlich hatte man Auguren befragt, in die Glaskugel geschaut und auch Handleser bemüht. Jedenfalls hatten die Mannschafts-kapitäninnen eine Art Erleuchtung und erkannten, dass das Sonthofener Einser Doppel ihr Match überraschend gewonnen hätte, während das zweite Doppel leider verloren gegangen wäre.  Diese auf nahezu göttliche Erleuchtung basierende Erkenntnis wurde dann in allseitigem Einvernehmen als Ergebnis festgehalten.

Endergebnis:   1   :   5 

So endete ein insgesamt schöner Tennistag mit Donner und Doria anstatt mit Sieg und Gloria. Die überaus erfolgreiche, engagierte und ambitionierte Mannschaft vom TV Stockdorf bleibt weiterhin auf der Siegerstraße und verlustpunktfrei souverän an der Tabellenspitze. Unsere hitzeresistenten aber erkrankungs- und verletzungsgeplagten Damen 60 haben sich insgesamt wieder gut verkauft und das beste aus der Situation gemacht. An der Überlegenheit und dem hoch verdienten Sieg der Stockdorfer Damen gab es jedoch nichts zu deuteln.

Am Samstag den 13. Juli geht es dann zum letzten Gefecht in dieser Saison und wahrscheinlich in dieser Klasse. Schön wäre es, wenn unsere Damen dann wenigstens einmal vollständig und gesund antreten könnten.

(Das obligatorische gemeinsame Mannschaftsfoto ist leider buchstäblich ins Wasser gefallen.)

 


Es muss wohl eine heiße Liebe sein

Gluthitze liegt über ganz Europa. An die 40 Grad zeigt das Thermometer (im Schatten) und ein übler Saharawind verursacht bei den Menschen schon Schweißausbrüche, auch bevor sie sich bewegen. Besorgte Wissenschaftler raten dringend, möglichst nicht das Haus zu verlassen, sich möglichst wenig und nur im Schatten zu bewegen, viel zu trinken und auf jeden Fall den gefährlichen UV–Strahlen aus dem Weg zu gehen. Bauarbeiter stellen die Arbeit ein, Schüler haben hitzefrei, die „Friday for Future“ Bewegung befürwortet gar eine Unterbrechung der wöchentlichen Streiks bis wieder angenehmere Temperaturen herrschen. Viele Menschen befolgen diese wohlgemeinten Ratschläge andere nicht. Unsere Damen 60 lassen sich auch nicht von sicheren 40 oder 50 Grad auf dem Tennisplatz beeindrucken und hatten den langen Weg nach Poing angetreten, um dort Tennis zu spielen. Schattenplätze haben sie allerdings keine in Poing, nicht mal „Halbschattenplätze“.  Die Damen 60 fürchten wohl weder Tod noch Teufel, schon gar nicht die Hitze.  Sie sind scheinbar die Härtesten unter den Harten. Es muss also Liebe sein, Liebe zum Tennissport, die unsere Damen antreibt und solche Strapazen auf sich nehmen lässt. Wer wird denn da wegen der bisschen Hitze „schwächeln“ wollen?

Nun der Verlauf dieser „heißen“ Unternehmung im Einzelnen.

Im ersten Einzel standen sich „auf heißem Sand“ Rosa Maria Stöhr und Angela Lehmann gegenüber. Angela spielte - wie immer - sehr sicher und gut aber Rosa Maria Stöhr dominierte mit variablem Spiel von Anfang an das Match und ließ keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Mit 6:2 und 6:1 behielt sie schließlich die Oberhand.

Im zweiten Einzel traf Erika Angeli auf ihre „alte“ Bekannte Gertrud Schmälzle. Der erste Satz verlief recht ausgeglichen. Erika kämpfte um jeden Ball und musste doch den ersten Satz mit 7:5 ihrer Gegnerin überlassen. Auch der zweite Satz ging trotz kräftiger Gegenwehr mit 6:3 an die Spielerin des TC Rot Weiß Poing. Gut gekämpft und doch verloren.

Im dritten Einzel spielte die wieder genesene Helma Rotter gegen Renate Dünhuber. Es entwickelte sich ein interessantes Match auf Augenhöhe mit wechselnden Führungen. Den ersten Satz konnte Renate Dünhuber mit 7:5 knapp für sich entscheiden. Beim zweiten Satz drehte Helma Rotter den Spieß um und gewann ihrerseits knapp mit 7:5. Der MatchTie Break musste entscheiden. Helma behielt diesmal die Nerven und gewann den TieBreak insgesamt glücklich aber nicht unverdient mit 10:6. Ein wirklich heiß umkämpftes Match diesmal mit dem besseren End für die Sonthofener Spielerin.

Im vierten Einzel kämpfte Irmgard Bauer trotz ansprechender Leistung einen vergeblichen Kampf gegen ihre überlegen Kontrahentin Gudrun Slawik. Diese spielte einfach sicherer und variantenreicher und ließ Irmgard keine Chance. Sie gewann völlig v

Zwischenstand:  3:1     für die Mannschaft des TC Rot-Weiß Poing

Beim ersten Doppel standen sich Stöhr/Schmäzle und Lehmann/Angeli gegenüber. Die Sonthofener Damen wehrten sich nach Kräften mussten jedoch beide Sätze mit 6:3 und 6:2 an ihre überlegen spielenden Gegnerinnen abgeben.

Auch im zweiten Doppel, in dem Slawik/Frielinger auf Rotter/Bauer trafen, setze sich die Überlegenheit des einheimischen Teams durch. Rotter/Bauer wehrten sich so gut sie konnten und am Ende stand es dann wieder 6:4 und 6:3 für die Einheimischen.

Endergebnis       5:1   für die Mannschaft des TC Rot-Weiß Poing

Wie das Leben so spielt. Unser Team hatte alles gegeben, es hat aber nicht gereicht. So stand man wieder ohne Punkgewinn da, obwohl sich niemand einen Vorwurf machen konnte. Aber nach dem Match, das den Damen alles abverlangt hatte, konnten sie die freundschaftliche und großzügige Gastfreundschaft der einheimischen Mannschaft genießen. Man labte sich – der heißen Witterung entsprechend auf italienische Art – mit Spaghetti Bolognese und Basilikum Pesto. Als Erfischung wurde – man glaubt es kaum – „Heiße Liebe“ d.h. Vanille Eis mit heißen Himbeeren kredenzt. Zum Abschied gab es dann noch ein Ständchen und für jede der Damen ein Gläschen mit selbstgemachter Marmelade. So stellt man sich doch den gepflegten Umgang unter Tennisdamen im „gesetzten Alter“ vor. Da könnten sich andere Mannschaften ein Scheibchen abschneiden.  Es ist doch schön, so viel Herzlichkeit und Freundschaft erleben zu dürfen.

Mit dieser Erkenntnis machten sich unsere Damen auf die letzte Etappe dieser heißen Tour. Es ging ihnen heute wie unserer Damen Fußballnationalmannschaft. Diese hatte auch alles gegeben und stand am Ende mit leeren Händen da.

That’s life.  That’sport.

That’s it!

 

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Sehen sie vielleicht gestresst aus? Nein, kein bisschen


Keine Chance

Am Samstag den 01.Juni 2019 mussten unsere Damen zum schweren Auswärtsspiel  bei der erfolgreichen Mannschaft des TSV Unterhaching antreten. Die Trauben würden dort sehr hoch hängen, das wussten unsere Spielerinnen und machten sich ohne große Illusionen auf die Reise nach München. Dort kam es dann wie es kommen musste. Die Hausherrinnen wurden ihrem Ruf gerecht.

Das erste Einzel bestritten Christa Pöttinger und Angela Lehmann. Den ersten Satz gewann Christa Pöttinger mit 6:0. Im zweiten Satz kam Angela Lehmann besser ins Spiel aber letztlich setzte sich erneut Christa Pöttinger sicher mit 6:3 durch.

Im zweiten Einzel spielte Anna Kaiser gegen Erika Angeli. Auch hier gab es nichts zu holen. Anna Kaiser gewann sicher und souverän mit 6:0 und 6:1. Auch Erika hatte trotz tapferer Gegenwehr keine Chance.

Im dritten Einzel hatte Mechthild Goppel Irmgard Bauer zur Gegnerin. Auch Irmgard Bauer musste die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen, die dieses Match mit 6:0 und 6:1 überlegen für sich entschied.

Das vierte Einzel bestritten Ulrike Schneevoigt und Hildegard Fischer. Auch hier ging der erste Satz glatt mit 6:1 an die Gegnerin. Im zweiten Satz erkämpfte sich Hildegard Fischer  ein achtbares 6:4. 

Zwischenstand:   4  :  0

Bei der Ausgangslage und bei der Dominanz der einheimischen Spielerinnen waren die taktischen Überlegungen für die Doppel schnell getätigt.

Pöttinger/Scheevoigt spielten gegen Lehmann/ Angeli. Unsere Damen wehrten sich nach Kräften und mussten das Match mit 2: 6 und 2 : 6 ihren überlegenen Gegnerinnen überlassen.

Im zweiten Doppel setzten sich Kaiser/Goppel mit Bauer/Fischer auseinander. Auch hier war der Ausgang schnell erkennbar. Die Einheimischen setzten sich auch in diesem Match sicher mit 6:1 und 6:1 durch.

Endergebnis 6 : 0

Das ist zwar ein ernüchterndes Ergebnis. Es zeigt aber nicht, dass unsere Mannschaft ersatzgeschwächt angereist ist und trotz der klaren Ergebnisse gegen eine topp besetzte Mannschaft tapfer gekämpft und sich auch kräftig gewehrt hatte. Unsere Damen haben ihr Bestes gegeben, es hat halt nicht gereicht.  Angela Lehmann hatte ihre Gegnerin sogar richtig in Schwitzen gebracht. Ein kleiner Triumph aber immerhin. Also meine Damen, kein Grund zur Panik und für Frust. In Unterhaching werden auch noch andere Mannschaften Federn lassen. Darum Mund abwischen und die nächsten Gegner ins Auge fassen. Wer in der höchsten Amateurklasse spielt, muss sich darüber im Klaren sein, dass da die Luft dünn ist und man schnell in ein Sauerstoffdefizit kommen kann. Aber jede Form von Schnappatmung sollte man tunlichst vermeiden.


Wieder kein Sieg

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Am 18. Mai 2019 waren die Mannschaft Damen 60 des SC Vöhringen zu Gast in Sonthofen. Die Aufsteigermannschaft in die Regionalliga S/O war in ihrer Leistungsstärke nur schwer einzuschätzen, also ging man davon aus, dass enges Match bevorstand. Wobei die heimische Mannschaft durch den Ausfall ihrer Nr. 3 – Helma Rotter – leicht geschwächt antreten musste. Da sich die Partnerinnen nicht kannten, standen interessante Spiele bevor.

Im ersten Einzel traf Angela Lehmann auf Elisabeth Puckert. Der erste Satz verlief weitgehend ausgeglichen. Beide Spielerinnen boten gutes Tennis und spielten auf Augenhöhe.  Dann gelang Elisabeth Pukert ein Break und der erste Satz ging mit 5: 7 an die Vöhringer Spielerin. Im zweiten Satz war dann bei Angela Lehmann - aus unerklärlichen Gründen - der Faden gerissen. Bei ihr ging nichts mehr und der Gegnerin gelang alles. So ging der zweite Satz glatt mit 0:6 verloren.

Im zweiten Einzel standen sich Erika Angeli und Gabriele Karst gegenüber. Erika Angeli geriet zunächst ins Hintertreffen, fing sich aber rasch wieder, kämpfte sich ins Match und gewann den ersten Satz noch mit 7:5. Im zweiten Satz spielte sie dann sicher und souverän, ließ nichts mehr anbrennen und gewann schließlich glatt und verdient mit 6:3. Chapeau!

Im dritten Drittel hatte Irmgard Bauer mit Luise Walter zu tun. Irmgard kam nie richtig in das Match, merkte bald, dass das nicht ihr Tag war und der Ball nicht mehr ihr Freund wird. Beide Sätze gingen daher zurecht mit 3.6 und 3.6 an ihre gut spielende Gegnerin. Irmgard nahm es aber gelassen obwohl ihr des Öfteren das Wörtchen, das mit      Sch ….  beginnt auf den Lippen lag. „Schade“ war dabei nicht deutlich herauszuhören.

Im vierten Einzel traf Hanna Franke auf Ilona Haas. Wie gewohnt begann Hanna etwas verhalten und lag zunächst deutlich im Rückstand. Dann gab sie sich einen Ruck, drehte das Spiel und gewann den ersten Satz noch mit 6:4. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, in zweiten Satz wechselte die Führung bis zum 6:6 ständig hin und her. Der Tie-Break musste entscheiden. Dabei hatte Hanna mit 9 : 7 das bessere Ende für sich.

Zwischenstand:  2 : 2

Bei diesem Zwischenstand war es schwierig, die richtige taktische Einteilung für die Doppel zu treffen. Egal wie man die Doppel aufstellte, es konnte klappen oder in die berühmte „Hose“ oder den Damen besser ins „Höschen“ gehen.

Angela Lehman und Erika Angeli spielten das erste Doppel und trafen auf Hannelore Cancian und Gabriele Karst. Die Damen spielten ein gutes und interessantes Doppel mit leichten Vorteilen bei den Vöhringer Damen, die das Match mit 6:4 und 6:3 letztendlich klar für sich entschieden.

Bei zweitem Doppel war die Sache schon wesentlich klarer. Gegen Elisabeth Puckert und Luise Walter hatte unser Doppel mit Irmgard Bauer und Hanns Franke keine echte Chance. Beide Sätze gingen an die überlegen spielenden Gegnerinnen, wobei unsere Damen jeden gewonnenen Punkt bejubelten.

Endergebnis:   2 : 4

Es hat wohl nicht sollen sein. Die netten Gäste aus Vöhringen freuten sich über ihre ersten Auswärtspunkte, während sich bei unseren Damen die Erkenntnis breitmachte, dass man sich einfach keine Ausfälle leisten kann, wenn die Minimalchance auf den Klassenerhalt gewahrt werden soll. Diesmal hatte man falsch gepokert.  Die Damen verstanden sich gut, gönnten sich einen „Grillteller a la Marcel“ bevor die aufkommenden Wolken zu Aufbruch drängten, es waren schließlich schwere Gewitter gemeldet.


Kein guter Autakt

Wenn das Team der Damen 60 gem. Spielplan in Bayreuth antreten muss, hält sich die Vorfreude schon sehr in Grenzen, denn nach stundenlangem Anmarschweg gibt es dort  selten was zu holen. Hinzu kommt ein ausgesprochenes Verletzungspech, das unsere Mannschaft gerade in Bayreuth zum wiederholten Male ereilt. Leider auch in diesem Jahr.
Nach nahezu vierstündiger Anfahrzeit traf man auf eine wenig vorbereitete Gastgebermannschaft.
Wegen des einsetzenden Regens wurde das Match in der Halle durchgeführt.

Im ersten Einzel standen sich - wie gehabt - Olga Markowa und Angela Lehmann gegenüber.
Auch der Verlauf des Matches war wie gewohnt. Olga Markowa dominierte das Spiel mit sicheren Schlägen und hatte gegen die durchaus gut spielende Angela Lehmann meist die bessere Antwort. Der erste Satz ging mit 6:0 und der zweite Satz mit 6: 2 an Olga Markowa.

Das zweite Einzel bestritten Marianne Seeliger und Erika Angeli.
Auch in diesem Match setzte sich die Spielerin mit der deutlich höheren Leistungsklasse mit insgesamt druckvollerem und präziserem Spiel durch. Erika wehrte sich nach Kräften, musste allerdings ihrer Gegnerin den Sieg mit 6:2 und 6:0 überlassen.

Im  dritten Einzel  standen sich abermals Brita Steinle-Machatschek  und Helma Rotter gegenüber. Man kannte sich. Helma spielte sehr fokussiert und konzentriert und ging rasch mit 3:1 in Führung. Es hätte vielleicht ein Sieg werden können. Dann kam das Unheil. Eine falsche Bewegung im Knie und an eine Fortsetzung des Matches war nicht mehr zu denken. Die Teamkameradinnen, die dem Match zusahen wussten sofort: Das war eine schwerwiegende Verletzung.

Im vierten Einzel traf die beiden „Team Captains“ aufeinander. Renate Eichman gegen Irmgard Bauer. Irmgard Bauer - ohnehin leicht angefressen – machte mit ihrer Gegnerin (mit der deutlich höheren Leistungsklasse) kurzen Prozess und gewann schnörkel- und humorlos mit 6:0 und 6:3.

Zwischenstand 3:1

Große Beratungen über die beste taktische Aufstellung - wie sonst üblich - waren bei dem Spielstand nicht erforderlich.

Das Einser Doppel mit Angela Lehman/Erika Angeli  musste gegen Olga Markowa/ Brita Steinle/Machatscheck antreten. Der Spielverlauf bot dann auch keine Überraschungen  und die Bayreuther Spielerinnen hatten das bessere Ende mit 6:0 und 6:3 für sich.
Da wegen Helma Rotters Verletzung das Zweier Doppel nicht antreten konnte, mussten auch dieser Punkt kampflos abgegeben werden.

Endergebnis:   5 : 1

Ein mögliches Unentschieden war durch Verletzungspech verpasste worden. Es herrschte bei unseren Damen etwas Unmut über manch nicht immer regelkonformes Verhalten der Gastgeberinnen und die wenig sensible Bemerkung der Bayreuther Team Chefin, die von ein Traumergebnis ihrer Mannschaft sprach,  luden kaum zum längeren Verweilen und lockeren Gesprächen ein. So machte sich unser Team auf den langen, beschwerlichen Heimweg. Die Damen beschlossen, bei der nächsten Gelegenheit doch lieber die Punkte schon vorab per Einschreiben nach Bayreuth zu schicken.


Über die Vorteile einer solchen Lösung war man sich schnell einig:

  1. Ökologisch äußerst vorteilhaft, wg. CO2 Einsparung.
  2. Zeitersparnis: ca. 8 Stunden auf der Autobahn ( ohne Stau)
  3. Die weite Anreise der Bayreuther Spielerinnen könnte ebenso entfallen. Weiterer ökologischer Vorteil.
  4. Die Gefahr von Verletzungen unserer Spielerinnen würde drastisch reduziert.
  5. Man müsste sich keine Bemerkungen über Traumergebnisse des Bayreuther Teams anhören, die nicht erspielt wurden, sondern dem Verletzungspech einer gegnerischen Spielerin geschuldet sind.
  6. Und überhaupt wg. deutlich fehlendem Spaßfaktor.

 


Auf ein Neues

Das Team - Damen 60 - des TC Sonthofen für die Saison 2019

Bild vergrößernAngela Lehmann, Erika Angeli, Helma Rotter, Irmgard Bauer, Hanna Franke, Hilde Fischer, Renate Mau, Rosi Weber

Angela Lehmann, Erika Angeli, Helma Rotter, Irmgard Bauer, Hanna Franke, Hilde Fischer, Renate Mau, Rosi Weber

 

Das Team der Damen 60 des TC Sonthofen hat sich auch in diesem Jahr wieder viel vorgenommen. Sie wollen das Unmögliche möglich machen und in der Regionalliga S/O verbleiben, d.h. den Klassenerhalt schaffen. Schon eine sehr ambitionierte Zielsetzung, denn immer neue, leistungsstarke Mannschaften drängen in diese Liga, was das Unternehmen nicht einfacher macht. Doch Bange machen ist für unsere Damen keine Option und so wird unter der bewährten Führung durch die Team-Kapitän(-in) Irmgard Bauer  (statt Sternchen, so viel Zeit muss sein) in die Saison gestartet.

Am 11.05.19 wartet mit dem starken Team des TC Rot/Weiß Bayreuth  gleich der erste dicke Brocken auf unsere Mannschaft. Das Team hält es aber mit dem  Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.  Es gilt auf Punktejagd zu gehen und um jedes Spiel zu kämpfen, auch wenn die Gegnerinnen wieder mit der schier unschlagbaren Olga Markova antreten werden.

Also frisch ans Werk und keinesfalls das eigene Licht unter den (berühmten) Scheffel stellen.

Immer daran denken: Tennis ist eine ganz einfache Sportart!  

Es gilt: Immer den Ball einmal häufiger über das Netz zu bringen als die Gegnerinnen und am Ende des Matchball locker verwandeln.

Viel Glück für die kommenden Matches der Saison und vor allem viel Freude an dem schönen Tennissport.

(Text von Kurt Rotter)

 


Damen 60 - Saison 2019

Alle Infos zum Spielplan und zur Tabelle hier.